Mittwoch, 28. Januar 2015

It's Roadtrip-Time Part 1: Garden Route and Kapstadt

Nach langer Zeit komme ich wieder dazu einen Blog-Eintrag zu schreiben.

Nachdem wir unser zweites Zwischenseminar mit Ingo und Julia in Hogsback hatten, ging es direkt in die großen Sommerferien. Schnell war Sack und Pack zusammengesucht und los ging's.
             
    

1. Stop: P.E.

Hier waren wir nur eine Nacht, um unsere anderen Freiwilligen zu besuchen und ihnen ihr Auto zurückzubringen.

2. Stop: Addo Elephant Park

In der Nähe von P.E. befindet sich der Addo Elephant National Park. Wie der Name schon sagt kann man dort richtig viele Elefanten sehen. Aber natürlich nicht nur das, sondern beispielsweise Zebras, Schweinchen wie Pumba aus König der Löwen, Springbocks, Büffel u.v.m. Durch den Park konnten wir mit unserem Mietwagen selber durchfahren und uns die Tiere angucken. Da kommt es schon mal vor, dass einem ein Elefant direkt vor das Auto läuft und die haben natürlich Vorfahrt.
          



3. Stop: Tsitsikamma

Auf der Fahrt dort hin meinte ich noch zu Lynn "Das wird sicher einer der langweiligsten Stops auf dem Roadtrip" aber ganz im Gegenteil. Wir alle fuhren mit voller Begeisterung von diesem wunderschönen Fleckchen Erde wieder weg. Es ist eine Art Wald mit tiefen Schluchten (durch die wir uns auch Abgeseilt haben) und einem atemberaubenden Nationalpark. Aber schaut euch einfach die Bilder an :)




4. Stop: Knysna (24.12.)

Nach einem kurzen Zwischenstop in Plettenberg Bay kamen wir zu unserer Unterkunft für Heilig Abend. In einem kleinen Guesthaus außerhalb von Knysna feierten wir nun also Weihnachten. Ganz weit weg von Zuhause. Zu uns 5 Mädels sind noch 3 andere Freiwillige (Tom, Jakob und Sören) und Jakobs Freundin dazu gekommen und wir haben einen gemütlichen Abend verbracht und haben, ganz untypisch Weihnachten, gegrillt. Ich hab es mir ehrlich gesagt noch schwerer vorgestellt, aber mit den tollen Leuten an meiner Seite und den unzähligen wunderschönen Nachrichten aus Deutschland, war es doch ein sehr schöner Abend. Trotz alle dem freue ich mich auch wieder gewohnt Weihnachten feiern zu können.

5. Stop: Mossel Bay

Einen Tag später fuhren wir weiter nach Mossel Bay. Und was macht man so typischer Weise am 1. Weihnachtstag? Natürlich! Man geht zum Strand :)
Zwar etwas komisch beim Gedanken, was die Familie und Freunde gerade in Deutschland machen, im Indischen Ozean baden zu gehen, aber es war auch super schön!



6. Stop: Kap Agulhas

Ganz spontan ging es für uns am nächsten Tag weiter zum südlichsten Punkt Afrikas. Da muss man ja mal gewesen sein, wenn man hier so lange ist. Es ist nur ein kleines Örtchen, aber irgendwie richtig niedlich mit kleinen Häusern und Bars. Der wichtigste Standort ist natürlich der südlichste Punkt. Dort treffen sich der warme Indische und der kalte Atlantische Ozean. Nicht so krass spektakulär, aber schon ein gutes Gefühl mal da gewesen zu sein. 


7. Stop: Stellenbosch

In dem wunderschönen Wein-Ort haben wir auch unter anderem eine ganz liebe Freundin besucht. Die Leonie :) Sie haben wir hier in Südafrika kennengelernt. In Stellenbosch ist sie auch Freiwillige und macht ungefähr die gleiche Arbeit wie wir. Wie schon gesagt ist Stellenbosch bekannt für die Weihngüter und dann darf man eine Weinverkostung natürlich nicht auslassen :D 
 




8. Stop: Hello Capetown :)

Endlich am großen Ziel angekommen. Schon am ersten Abend ging es hoch zum Signal Hill, um uns den atemberaubenden Sonnenuntergang anzuschauen. Unglaublich. Ich glaub, ich hab es schon einmal gesagt, Südafrika hat die schönsten Sonnenuntergänge der Welt!
            




Am nächsten Morgen fuhren wir zum Kap der guten Hoffnung - den südwestlichsten Punkt Afrikas. 


Besonderes Highlight war die Straße "Chapman´s Piek". Sie ist eine der schönsten Straßen der Welt und wir fuhren nur mit offenem Mund und staunenden Augen über die Straße, die direkt am Meer langführt. Das kann man gar nicht wirklich beschreiben, sondern muss es einmal erlebt haben.

Am 31.12. hatten wir uns einiges vorgenommen. Rieke, Maja und ich wollten bei heißestem Sommerwetter und etwas Zeitdurck (weil Abends war ja Silvester) den Tafelberg hochlaufen. Das war hart. Wir dachten es wird ein lockerer Walk, aber weit gefehlt. Es war ziemlich anstrengend den steilen Berg hochzukommen und teilweise richtig zu klettern, um weiter zu kommen. Außerdem war es so eine Zwickmühle mit der Wasserflasche, denn war sie zu groß, dann ist sie zu schwer und sperrig zu tragen, war sie zu klein, dann hatte man nicht genügend. Und uns ging leider wirklich nach einiger Zeit das Wasser aus. Wir waren so happy und so stolz auf uns als wir es nach einer Stunde und 45 Minuten endlich geschafft hatten. Nachdem wir regeneriert waren, konnten wir die unglaubliche Aussicht auf Kapstadt zum Jahresabschluss genießen. Es hatte sich 1000 fach gelohnt den harten Weg hoch zu gehen. Zurück ging es dann aber mit dem Lift :D


    
Am Abend schon kam die Silvesterparty. Wir haben zuerst bei einem Haus am Strand uns mit ein paar Leuten getroffen und gegrillt und sind dann zu einer riesen Feier auch direkt am Strand. Bei warmen Temperaturen konnte man es gut die ganze Nacht draußen aushalten. Leider haben wir kein Feuerwerk gesehen. Aber wir sind gut und unvergesslich ins neue Jahr gekommen :) 


So schnell ging das Jahr 2014 zuende. Ein wunderbares und unvergessliches Jahr. Aber 2015 erwartet mich auch noch eine Menge und ich freue mich schon sehr. 
Vorallem ist an dieser Stelle mein Roadtrip noch nicht zuende. Denn es ging noch weiter. Aber mehr dazu im nächsten Eintrag :)

Montag, 8. Dezember 2014

Ein ganz besonderes Erlebnis....

Aus einer kleinen Spinnerei von Tom und mir wurde Wirklichkeit...

Es musste nur mit ein klein wenig Hilfe Bus, Unterkunft, Tickets und die Zustimmung der Eltern besorgt werden, dann konnte ein großes Abenteuer, wohl das größte der Kinder bislang, losgehen.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden die 9 Jungs eingesammelt und die 14 stündige Busfahrt konnte starten. Eine Mischung zwischen unfassbarer Aufregung und Müdigkeit war zu spüren.
                                      
            


Wir Fussball Coaches Tom Sören Katharina und ich haben ein Trip für neun Jungs unserer Fussballschule mit Hilfe unserer Spender aus Deutschland organisiert. Es ging für uns nach Johannesburg, die größte Stadt im südlichen Afrika, um dort in das WM Stadion zu fahren und das Derby Orlando Pirates gegen Kaizer Chiefs zu schauen. Die beiden Clubs sind im selben Stadion beheimatet und das Derby ist mit Bayern vs. Dortmund oder dem Clasico zu vergleichen, also die zwei besten Clubs des Landes. Gefühlt gibt es hier keine anderen Fans. Entweder ist man Pirates oder Chief Supporter. 


Nach 14 Stunden im Bus kamen wir beim Backpackers an und wir waren so fertig, dass wir einfach nur den Abend ausklingen lassen haben und dann halbtot ins Bett gefallen sind, um fit für den wichtigsten Tag zu sein. 
Wir haben uns schon um 11 auf den Weg zum Stadion gemacht. Die Stadt war so voll und das Stadion weiträumig abgesperrt. Als wir unseren endlich Bus geparkt hatten, sind die Kinder aus dem Bus gestürmt und zum erstbesten Straßenverkäufer, um sich mit Fanartikeln einzudecken. Fünf Kinder waren Chiefs Fan und die anderen drei waren Pirates. Tom und ich hatten uns vor schon ein Pairatestrikot gekauft. 
                                         

Wir mussten noch einige Meter bis zum Stadion gehen, um dann, meiner Meinung nach, eines der schönsten Stadien zu sehen. Die Kinder waren schon sehr beeindruckt. Ich kann mich noch an meinen ersten Besuch im Stadion erinnern und das unfassbare Gefühl. Deswegen habe ich mich sehr über den Moment gefreut, als die Kinder die Treppe zur Tribüne hoch gegangen sind und das erste Mal den Innenraum und das Feld gesehen haben. Die Fazination war auf jeden Fall in all ihren Augen zu sehen.
             
             
             
             

    
Aber die Atmosphäre in einem südafrikanischen Station war auch für uns ganz neu. Ganz anders als in Deutschland. In jeder Gruppe, die ins Stadion kam, waren beide Fangruppen vertreten, nichts war von Feindschaft zu spüren. Es war alles wie eine große Party. Alle waren vorm Spiel am tanzen und singen. Alle saßen und standen bunt gemischt. Als die Spieler rauskamen wurde gejubelt und unsere Kinder kamen gar nicht mehr klar. Sie haben alles so mit abgefeiert und hatten einen riesen Spaß. 
Das Spiel an sich war dritte Liga Niveau in Deutschland, aber jede gute Aktion wurde bejubelt als hätten sie gerade die WM gewonnen. Nach 50 Minuen fiel dann das erste Tor - leider für die Chiefs. Unsere Chiefs-Kinder haben sich die Seele aus dem Leib geschrien. Sind an mir hochgesprungen und haben sich gegenseitig umarmt. Ich, als Pirates "Fan", wurde heftigst ausgelacht, aber das war mir egal, weil die Kinder so viel Spaß hatten. Diese Stimmung im Stadion war so unbeschreiblich, die muss man miterleben. Und wir konnten es den neun ermöglichen.
                                             

Letzenendes haben die Chiefs 2:0 gewonnen. Aber wir alle, auch die Pirates, konnten glücklich aus dem Stadion gehen. Zum Abschluss haben wir noch beim Backpackers gegrillt und sind dann pünktlich um 12 Uhr nachts in Richtung East London aufgebrochen. Die Kinder waren sichtlich fertig vom Wochenende und haben fast die ganze Fahrt geschlafen.
Es war rundum gelungen, keine doofen Zwischenfälle.
                                              


An dieser Stelle noch einmal ein riesiges Dankeschön an alle, die das möglich gemacht haben. Besonders meine Spender in Deutschland, die mich, ohne zu wissen was passiert, finanziell unterstützt haben. Nur mit eurem Geld konnten wir den Kindern diesen (Lebens)Traum ermöglichen. Danke!

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Kurzurlaub und Weihnachtszeit

Vor zwei Wochen war ich mit meinen 3 Mädels mal wieder unterwegs, leider nur für ein kurzes Wochenende, aber es war absolut ereignisreich und ich denke es steht recht weit oben auf der Liste von den geilsten Dingen, die wir hier gemacht haben. (Zwar ist das Jahr noch lang und es passiert noch so einiges, aber...hört es euch einfach an)

Es ging für uns nach Areena, das Resort ist etwas außerhalb von East London und deshalb schnell für uns zu erreichen. Wir sind am Freitagabend losgefahren und schon nach 30 Minuten waren wir da. Nach ein paar stressigen Wochen und Wochenenden war ein entspannter Abend zu viert bitter nötig. 

Am nächsten morgen kam das Highlight des Trips. Eine Quadbike-Tour. Die hatten wird Lynn schon im August zum Geburtstag geschenkt und haben es erst jetzt geschafft sie einzulösen.
Die Tour konnten wir, zum Glück, zu viert mit einem Guide machen. Nachdem sie uns ganz kurz einen Helm in die Hand gedrückt hatte und erklärte wo das Gas und wo die Bremse wäre, ging es einfach schon los. Gar nicht so leicht, besonders für Lynn, die sich öfter auf Abwegen befand. Aber Rieke und ich hatten einen riesigen Spaß dabei uns gegenseitig zu racen, nachdem wir uns ein bisschen eingefahren hatten.

Das Bike fahren hat schon richtig Spaß gemacht, aber dann kamen die eigentlichen Highlights und da lasse ich jetzt einfach Bilder sprechen....
                           
        
                           
         
         
                                     
        

      


Es ist gerade Anfang Dezember, überall bei Faceboolk liest man, dass die Freunde gerade auf dem Weihnachtsmarkt gehen oder noch shoppen gehen, um Geschenke zu besorgen. 
Hier ist es irgendwie ganz komisch. Es ist super warm jeden Tag. Man hört zwar Weihnachtsmusik, sogar in die Geschäften, die Straßen sind weihnachtlich geschmückt... Ganz schön anders als sonst...
Aber ich habe von meinen Eltern einen Adeventskalender zugeschickt bekommen und ich freue mich noch mehr als in Deutschland jeden Tag ein Türchen aufzumachen, wie ein kleines Kind. Leckere deutsche Süßigkeiten vermitteln irgendwie schon ein Heimatgefühl. Ich bekomme dieses Jahr sogar einen ganz besonderen Adventskalender. Ich hab ja die beste Schwester und die besten Cousinen und Freunde der Welt! Jeden Tag bekomme ich nun eine Email mit netten Worten und Texten und Liedern für ein bisschen mehr Weihnachten hier unten. Das ist so schön!!
Gestern haben wir auch Weihnachtsplätzchen für die Lehrer der A.W. Barnes gebacken und sie sind größtenteils sogar was geworden. Also quasi "In der Weihnachtsbäckerei bei 30 Grad draußen". 
Es wird also viel getan für weihnachtiche Stimmung, aber es ist nicht das selbe, aber anderes ist ja auch nicht immer schlecht.
                                       


Schonmal ein bisschen Vorfreude kann ich hier verbreiten. Am Wochenende wird was richtig cooles stattfinden und ich bin froh, dass es geklappt hat bzw. klappen wird. Davon aber werde ich beim nächsten Mal berichten...


  
    

Donnerstag, 13. November 2014

Farbenspiel

Ich hab mich ja schon einige Zeit nicht mehr gemeldet, jetzt wirds mal wieder Zeit ein paar neue Sachen zu erzählen.

Erst einmal war am 1. November der Colour run hier in East London. Für uns hieß es eher Colour walk. Man muss sich dieses Event wie das Holi Festival vorstellen, nur dass man läuft/geht. Es waren 5km zu überwinden. Bei jedem Kilometer waren Stationen und an jeder Station wurde man mit einer anderen Farbe abgeworfen. Zum Ende lief es in ein Mini-Holy-Festival aus. 
       
Zuerst waren wir nicht ganz so motiviert, weil es geregnet hat, aber passend zum Start hörte es auf zu regnen und es hielt auch bis zum Schluss. Es waren die verschiedensten Menschen dabei und bei lauter Musik und guter Laune gings ab.
                       
        
Wir hatten letzten Endes einen riesen Spaß und es hat sich auf jeden Fall gelohnt, wie wahrscheinlich die Bilder zeigen :) bis die ganze Farbe ab war hat es aber auch ein paar Tage gedauert :D
                        
 

Dann gibt es auch eine kleine Veränderung in meiner Arbeit. Seit letzter Woche geben Jakob und ich Schwimmunterricht am Parkside Pool für unsere Schule. Das ist eine nette Alternative, zum Einen weil es jetzt immer heißer wird und zum Anderen weil der Alltag vom Sportunterricht ein wenig aufgelockert wird. Zudem macht es noch mehr Spaß gerade am Pool, weil dort auch Maja und Sören von der AW Barnes unterrichten und zu viert macht es nochmal doppelt Spaß und man kann sich mit neuen Ideen austauschen :) 
                                     

Zwar sind Jakob und ich keine Schwimmer, aber in einem Vorbereitungsseminar wurden uns schon ein paar Übungen gezeigt. Im Schwimmunterricht geht auch mehr um Wassergewöhnung der Kleinen, sodass sie die Angst vor dem Wasser verlieren und dass die Älteren die Grundbewegungen des Kraulschwimmen beigebracht bekommen. In Deutschland werden den meisten Kindern mit 4 Jahren das Schwimmen beigebracht oder spätestens ab der ersten Klasse. Hier können die Siebtklässler größtenteils noch nicht einmal schwimmen. Das ist ein riesen Problem, weil East London direkt am Indischen Ozean liegt und es leider immer noch dazu kommt, dass Kinder ertrinken, weil sie nicht schwimmen können.
                                  

   
Also schwierige Aufgabe und wir müssen uns noch ein wenig einarbeiten, aber es macht schon einmal super viel Spaß!!

Das ist gerade das Neuste bei mir, ich meld mich bald mal wieder!

Sonntag, 19. Oktober 2014

Unser erster Roadtrip :)

Ich bin in der letzten Zeit nicht so sehr dazu gekommen was zu schreiben... aber jetzt!

Was ist in letzter Zeit so passiert?

Also zunächst war der Spinathon. Das ist ein Event von unserem Mentor Brett Armstrong. Dafür wurden in einem Autohaus-Showroom Spinning Räder aufgestellt und für einen guten Zweck 48h lang geradelt, also auch in der Nacht. Die Teilnehmer konnten sich für eine Stunde für 50 Rand (ca. 3,50 Euro) ein Spinning Rad mieten und bei lauter Partymusik in die Pedale treten. Unsere Aufgabe dort war die Leute mit Getränken zu versorgen, sie zu motivieren, Stimmung zu verbreiten und wenn wir wollen selbst zu fahren. Das haben wir alle auch gemacht. Ich hatte nach den 48h dann 6h auf meinem Konto.
Ganz wichtig: der Erlös der Aktion ging unserem Kinderheim hier in East London zugute. Sie haben starke Geldprobleme und wir haben ein bisschen Angst, dass es schließen muss. Caro, die Freiwillige, die da arbeitet, gibt auch alles, damit noch Spenden aufgetrieben werden. Wir hoffen natürlich, dass es bald wieder Bergauf geht, aber falls ihr mehr Infos haben und helfen wollt, dann meldet euch einfach bei mir und ich leite euch an Caro weiter.

Nach dem harten, schlaflosen Wochenende ging es erstmal für uns in unseren ersten richtigen Urlaub. Mit Rieke, Lynn, Lea und Katha ging es am Montag mit einem Mietauto nach Durban. Die Stadt erinnert mehr an eine westliche Großstadt, obwohl uns bei unserer Ankunft im Backpackers erstmal gesagt wurde, dass wir uns doch bitte nur in einem bestimmten Bereich der Stadt aufhalten sollen. In Durban haben wir alles ganz entspannt angegangen. Südafrikanisch-indischer Markt, shoppen, Aquarium, Stadionbesichtigung standen auf unserem Tagesplan. Nach 3 Nächten haben wir aber auch Durban schon wieder verlassen und es ging weiter in die 3h entfernten Drakensberge. Ein Wort: UNBESCHREIBLICH. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto mehr stand uns der Mund offen und ohne Worte mussten wir den Anblick genießen. Im Nachhinein muss man leider sagen, dass es die Fotos nicht halb so spektulär einfangen können.
Angekommen im Backpackers dürften wir erstmal einen unglaublichen Sonnenuntergang genießen. Am nächsten morgen ging es für uns mit einem Guide nach Lesotho. Nach der Passierung der Grenze (mit Reisepass und Stempel, dass wir offiziell ausgereist sind) ging es in das dritt-ärmste und höchste Land der Welt.
                                  
Dort sind wir erstmal gewandert und haben uns von der unglaublichen Schönheit mitreißen lassen. Dann haben wir noch einen tradionellen Heiler getroffen und er konnte uns einiges erzählen. Leider war der Tag viel zu schnell vorbei und es ging zurück ins Backpackers.

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich auf die Hauptattraktion, das Amphitheater, klettern, auf eigene Faust. Aber leider war das Wetter so schlecht auf dem Berg, sodass wir aus eigener Sicherheit wieder umgekehrt sind und haben uns es dafür im Jacozzi des Backpackers gutgehen lassen. Auch eine Alternative. 

Am Sonntag ging es innerhalb von 10h zurück nach East London und schon ging der Alltag wieder los.
                                
Heute war noch etwas besonderes: Der erste Triathlon. Wir sind um halb 5 aufgestanden, um dort zu helfen und natürlich unsere Triathleten anzufeuert. Das hat auch sehr gut geklappt und alle vier haben super abgeschnitten. Leider konnte einer nicht teilnehmen, weil er sich in der Woche zuvor das Schlüsselbein gebrochen hatte :( 
                                        



Naja, das erstmal als neues zu mir :)